,,Die Künstliche (Super)Intelligenz wird den Menschen insgesamt ersetzen“ behauptet Stephen Hawkin, Elon Musk warnt vor einem dritten Weltkrieg und Putin sagt ,,Wer auch immer in diesem Bereich führend sein wird, wird die Welt beherrschen“. Die Risiken einer  künstlichen ,,Superintelligenz“ sind also leider nicht nur Ängste, die von Filmen wie Matrix, Transcendence und I, Robot aufgegriffen werden. Es sind Ängste, die in nicht allzu ferner Zukunft Realität werden könnten. Eine künstliche Super-Intelligenz beschreibt einen Intellekt, der dem menschliche Gehirn überlegen ist und das nicht nur hinsichtlich unser kognitiven Fähigkeiten, sondern auch im Bezug auf unsere Kreativität und unsere sozialen Kompetenzen. Sie wäre also dazu in der Lage sich selbst weiterzuentwickeln; und uns Menschen zu täuschen, zu manipulieren und zu kontrollieren. Würde Forschern der Schritt zu dieser Superintelligenz gelingen, hätten wir wohl keine Chance mehr sie aufzuhalten.

Maschinen verdrängen Menschen vom Arbeitsmarkt

Maschinen ersetzten in der Vergangenheit immer mehr Routinearbeiten in der Industrie wie Arbeiten in Produktionsanlagen oder Fließbandarbeiten. Immer mehr Menschen erbrachten Dienstleistungen, während immer weniger Menschen im produzierenden Gewerbe arbeiteten. Heute stehen wir aber noch vor einem anderen Problem – der Künstlichen Intelligenz. Denn durch die Künstliche Intelligenz werden eben auch qualifizierte Arbeitsplätze betroffen sein.  ,,Etwa die Hälfte aller heutigen Arbeitsplätze in der westlichen Welt könnten 2030 nicht mehr existierern.“ schrieben der Philosoph Richard David Precht und der Informatiker Manfred Broy im Februar in der ZEIT, in deren Artikel ,,Daten essen Seele auf“.

Darüber hinaus veröffentlichte Campgemini-Consulting im September allerdings Ergebnisse einer weltweit angelegten Studie, die besagen, dass Künstliche Intelligenz im Unternehmen nicht nur neue Arbeitsplätze schafft, sondern auch den Umsatz steigern kann. Die Anwendungen für Künstliche Intelligenz seien vielseitig und können Unternehmen in allen Bereichen von der Konstruktion bis zum Vertrieb unterstützen, wie ich schon einmal in einem vorherigen Artikel am Beispiel von Salesforce-Einstein erläutert habe.

Doch eine künstliche Super-Intelligenz wäre anders als die Künstliche Intelligenz, auf die wir heute zugreifen können. Ihre Entwicklung wäre vermutlich eine der letzten Erfindung des Menschen, da sie besser forschen und erfinden könnte als wir Menschen es jemals konnten und sie damit auch den Arbeitsmarkt revolutionieren würde.

 

Künstliche Super-Intelligenz als Waffe

Die Vorteile einer künstlichen Super-Intelligenz in Form einer Waffe liegen auf der Hand: sie erzeugen weniger Kosten, weniger Menschenleben der eigenen Seite werden aufs Spiel gesetzt, die Hemmschwelle einen Gegner zu töten würde sinken und die Effizienz gesteigert. Es könnten sogar vollautomatisierte Drohnen zum Einsatz gebracht werden, die nach bestimmten Kriterien Menschen eliminieren und das vollkommen ohne den Eingriff eines Menschen.

Deshalb veröffentlichten Elon Musk, Stephan Hawking, Steve Wozniak und 3 000 andere KI-Spezialisten und Roboter-Forscher schon 2015 einen Brief an die UNO, in dem sie vor verschiedenen Szenarien wie Mordanschlägen, der Destabilisierung von Nationen sowie der selektiven Tötung von Bevölkerungsteilen und bestimmten ethnischen Gruppen warnten.

Drohne als ein Zwischenschritt zu künstlicher Super-Intelligenz

Ein Leben frei von Künstlicher Intelligenz in Form von Sprachsteuerung, Gesichtserkennung oder auch automatischen Übersetzungen ist heute kaum noch möglich. Künstliche Intelligenz bringt viele Vorteile mit sich, die wir nutzen können und sollten. Trotzdem sollten wir uns auch über die Risiken der Künstlichen Intelligenz und vor allem der künstlichen Super-Intelligenz bewusst sein. In Zukunft werden wir immer mehr Menschen benötigen, die sowohl die Methoden zur Entwicklung Künstlicher Intelligenz beherrschen als auch ihre Auswirkungen auf den Menschen und seine Umwelt einschätzen können.