Das Datengesteuerte Marketing oder auch Data-Driven Marketing hat sich von einem innovativen Ansatz zu einem grundlegenden Bestandteil der Werbe- und Geschäftsstrategie entwickelt. Im Grunde genommen geht es darum, Marketing-Daten zu sammeln, auszuwerten und zu interpretieren, um diese strategisch für das Marketing zu nutzen. Mithilfe dieser Daten soll das Verhalten der Kunden besser verstanden werden. Auf Basis dieser Erkenntnisse können Marketing-Entscheidungen getroffen und datengetriebene Kampagnen aufgesetzt werden. Immer mehr Unternehmen erkennen die Relevanz von Data-Driven Marketing. Laut dem Insights Report on Data Driven and Customer Centric Marketing des Wirtschaftsmagazin Forbes halten mittlerweile 64 Prozent der Unternehmen Kundendaten für einen fundamentalen Faktor im Marketing. Daher stellt sich natürlich Frage, was Vermarkter tun können, um datengesteuerter zu arbeiten?

1. Halten Sie Ihre Daten auf dem neusten Stand

Zuerst müssen Vermarkter sicherstellen, dass die von ihnen verwendeten Daten aktuell und im richtigen Format vorhanden sind. Einerseits kann dies so einfach sein, wie die Authentifizierung von Kunden-E-Mails, andererseits aber auch so schwierig wie die Abbildung von Kundenreisen über verschiedene Plattformen hinweg, um sicherzustellen, dass Kampagnen Leads und Verkäufe ankurbeln. Die besten CRM-Systeme und die aufwendigsten Kunden-Kampagnen nutzen nur wenig, wenn sie auf einer mangelhaften Datenqualität basieren. Deshalb ist ein systematisches Daten-Management Pflicht. Probleme können zum Beispiel auftreten, wenn die Zuständigkeiten für Datenqualität unzulänglich geregelt sind, wenn Informationen fehler- oder lückenhaft ins System eingetragen wurden oder Projektpläne ganz einfach veraltet in puncto Datenmanagement sind.

2. Daten-Integration

Marketingfachleute sollten ebenfalls daran arbeiten, die verschiedenen von Ihnen verwendeten Daten aus bzw. in den Marketingplattformen zu integrieren. Zum Beispiel gelingt das durch eine moderne CRM-Lösung wie Salesforce, mit der  sich einfache Dashboards und Berichte zur Messung der Leistung erstellen lassen. Durch die Kombination von Such-, Social-, Web- und E-Mail-Leistungsdaten können Mitarbeiter zudem die entsprechenden Kanäle bewerten und Marketingaufwände optimieren.

Customer Relationship Management
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3. Verwendung der Daten

Verwenden Sie obendrein Ihre Daten nicht nur für historische Aufführungen. Besser gesagt: verwenden Sie sie, um Ihre Kunden kennenzulernen und zu identifizieren, welche Inhalte bei der Zielgruppe am meisten Anklang finden. Sie können verschiedene Tools zur Web- und Social-Media-Analyse oder auch zur Marketing-Automatisierung nutzen. Die Datenanalyse kann Ihnen im Marketing helfen, eine Reihe von Zwecken zu erfüllen, wie zum Beispiel:

  • die Ergebnisse von Kampagnen im Online-Marketing genau zu messen und zu verbessern,
  • Kampagnen zu personalisieren und zu verbessern,
    die Social-Media-Kommunikation zu optimieren,
  • individuellen Content zu bieten, der relevant für Ihre Kunden ist,
  • gezielte Themenplanung im Content-Marketing zu betreiben,
  • den Kundenservice zu verbessern,
  • die Kundenzufriedenheit zu erhöhen,
  • den Kunden stärker zu binden,
  • bestimmte Ereignisse vorherzusagen (Predictive Analytics)
  • und genauere und schnellere Entscheidungen zu treffen.