Ab sofort werde ich auf meinem Blog ein neues Format einführen. Jeden Monat kommen mir interessante Artikel unter die Augen und des Öfteren schaffe ich es auch, ein empfehlenswertes Buch zu lesen – wie die Abonnenten meines Newsletters dank regelmäßiger Rezensensionen sicherlich schon wissen. Gerne möchte ich erkenntnisbringende Artikel und Bücher mit Ihnen teilen. Hier und jetzt soll es also losgehen mit dem Format LeseStoff. 

„Schade um das Geld“

Ralf Grauel hat für das Wirtschaftsmagazin brand eins einmal aufgearbeitet, wie das Projekt „Space Park Bremen“ zu einem der größten finanziellen und baulichen Supergaus in der Geschichte der BRD wurde. 650 Millionen Euro wurden hier in den Sand gesetzt – und zwar vollständig. Das ist kein schlechtes Gerede, sondern Faktenlage. Die Geschichte eines verwaisten Freizeitparks und einer 44.000 Quadratmeter großen toten Verkaufsfläche:

Der Space Park sollte ein Leuchtturm sein, ach was, ein Komet! Er wurde zum Wahrzeichen eines Scheiterns. So wie er da steht: ein trauriger, leerer und irgendwie auch überflüssiger Rummelplatz — der teuerste der Nation.

 

Große Männer, große Haufen

Abschalten ist nicht

Die üblichen Umfragen kennen wir: So und so viele haben bereits innerlich gekündigt/sind unzufrieden/würden ihren eigenen Chef feuern. Vielleicht sind dem ein oder anderen auch die in diesem Artikel präsentierten Zahlen bekannt, doch das ändert nichts daran, dass sie deutlich machen, in welch problematischer Lage wir uns befinden:

44 Prozent der Umfrageteilnehmer können in stressigen Phasen auch nach Feierabend nicht abschalten. Bei den jungen Arbeitnehmern (18 bis 29 Jahre) sind es sogar 50 Prozent, bei den älteren (50 bis 69 Jahre) sind es 45 Prozent

Prozent der Befragten geben an, sehr viel zu tun zu haben. Für Pausen bleibe ihnen keine Zeit

Wenn man jetzt daran denkt, dass sich die Zahl der akuten Fälle von Burn-Out und Depression in den letzten Jahren vervielfacht haben, dann lässt sich nur erahnen, wo wir erst in 20 Jahren stehen werden. Ich prophezeie, dass die Zahlen noch massiv steigen und Burn-Out-Patienten vor allem immer jünger werden.

 

Pause? Mach ich nicht

Zeitfresser Office-Anwendung

Wir leben in einer Welt der Optimierung: Alles muss schneller, effizienter und besser werden. Nur eines ist und bleibt Katastrophe: Die Formatierung von Dokumenten und Präsentationen im Sinne des Corporate Designs. Damit befasst sich das Wirtschaftswoche in diesem Artikel.

Um beispielsweise eine Powerpoint-Präsentation zu erstellen, benötigt ein durchschnittlicher Office-Nutzer 38 Prozent der Gesamtzeit nur für die Formatierung.

Diese 38 Prozent sind eine erschreckende Zahl, die ich allerdings sofort glaube. Optimierung wäre an dieser Stelle also definitiv sinnvoll und tatsächlich nicht so schwer: Jede fähige Office Software bietet die Möglichkeit, Dokumente automatisiert zu formatieren und Vorlagen zu nutzen. Leider werden diese Möglichkeiten oft nicht genutzt, weil es am zugehörigen Know-How fehlt. Falls ein Unternehmer jede Präsentation von Hand formatieren lässt, sollte er umgehend dafür sorgen, dass entsprechende Vorlagen zur Vergügung stehen. Die müssen nur einmal eingerichtet werden und können von jedem benutzt werden.

 

Was uns bei der Arbeit die Zeit stiehlt