Der Kriegstanz „Haka“ des neuseeländischen Rugby-Teams sprüht zwar deutlich vor Testosteron. Dieser Tanz dient der Einschüchterung des Gegners, die durch die Präsentation von Gesichts- und Körpernarben noch verstärkt werden soll.

Der Tanz wird dabei von dramatisch vorgebrachtem Sprechgesang der Krieger begleitet. Allerdings bedeutet „haka“ nichts anderes als Tanz oder „Lied mit Tanz“ und ist daher ein allgemeiner Begriff für alle Arten der Māori-Tänze.

Allerding ist das auf jeden Fall eine sehr imposante Vorstellung der Selbstmotivation und der nachhaltigen Beeindruckung des Gegeners bzw. Mitbewerbers. Unbedingt die Lautstärke aufdrehen!

 

 

Übrigens

Die Neuseeländer verloren dann das Spiel überraschend gegen die französische Auswahl 2007 mit 20:18. Durch einiges Zutun des schlechten Schiedsrichters konnten die Franzosen gewinnen und die als stärkstes neuseeländisches Team aller Zeiten gestarteten „All Blacks“ mussten erstmals in der Geschichte bereits nach der Runde der letzten Acht die Koffer packen.

 

Fazit

Auch das vermeintlich leistungsfähigste Team mit einer  sehr imposanten Selbstmotivation bezogen auf den Gegner ist kein Garant für Erfolg. Die interne und externe Motivation muss vielmehr so ausgerichtet sein, dass auch auf Unwegbarkeiten wie ein „schlechter Schiri“ noch wirkungsvoll – also erfolgreich – reagiert werden kann. Auf die Reaktion muss dann aber auch wieder die Aktion folgen. Diese ist aber dann die Aufgabe von wirkungsvoller Führung. Wie Hollywood dies eindrucksvoll im rahmen einer vergleichbaren Sportart in Szene gesetzt hat, darüber werde ich kommende Woche berichten.